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Gastbeitrag vom Besten aller Ehemänner

Nachdem wir unser kleines Häuschen am Stadtrand von Graz umgebaut hatten, türmten sich Reste von Baumaterialien und „Abfälle“ im Garten. Wenn ich Abends durch unsere neue, 8 Meter breite Einfahrt nach Hause kam, konnte ich den Anblick von Holzstapeln, alten Fenstern und Gerüstteilen irgendwann nicht mehr ertragen. Andererseits fand ich, waren die Materialien auch zu wertvoll um sie einfach zu entsorgen.

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Heute möchte ich ein Projekt meines Mannes vorstellen. Wir befinden uns ja noch in der Umbau- oder besser Optimierungsphase unseres Hauses und in unserem Carboard liegen daher immer wieder Paletten herum. In einer Zeitschrift habe ich dann einmal einen Palettentisch gesehen und mir kurzerhand gewünscht.

Ohne mir etwas zu sagen, hat er sich an die Arbeit gemacht und zum Muttertag stand er dann auf unserer, damals noch möbellosen Terrasse.

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Im Frühling, wenn die Gartensaison beginnt, sehen alle Beete gleich aus. Jetzt kann man natürlich die Samentütchen in die Beete stecken. Das sieht aber einerseits nicht sehr schön aus und außerdem ist mein Garten nicht so groß, als das ich eine Tüte ganz aufbrauchen würde.

Die Idee für eine schönere und auch haltbarere Methode kam mir, als ich gerade Steine aus der Erde entfernte.

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Für meine Kräuter wollte ich Gartenstecker, damit auch meine Kinder wissen, wo sie was finden.

Ich verwendete dafür Holzreste aus dem alten Balkongeländer der Vorbesitzer unseres Hauses, gewöhnliche Plastikstecker, die beim Kauf von Gewürz- und Kräuterpflanzen üblicherweise dabei sind und etwas Draht.